Rock Hard (Nr.222 )

WITCHBURNER gehören zu den dienstältesten Thrash-Bands des deutschen Undergrounds und veröffentlichen mit „Final Detonation“ bereits ihr fünftes Album (zählt man die Mini-LP „German Thrashing War“ mit). Ihr Stil hat sich trotz diverser Besetzungswechsel seit der Bandgründung (1992) kaum geändert, was ihnen eingefleischte Fans der ersten deutschen Thrash-Generation um Destruction, Assassin oder Darkness hoch anrechnen. Vor allem die (ganz) alten Destruction sind bei WITCHBURNER allgegenwärtig, auch wenn die beiden Gitarristen Seegel und Marcel etwas straighter und brutaler zur Sache gehen.
Kurz gesagt: „Final Detonation“ ist ein Pflichtkauf für alle „ewig gestrigen“ Thrasher, denen jede noch so kleine Stil-Erweiterung gegen den Strich geht, denen Kreator also schon zu progressiv und Sodom zu witzig sind.
GöTZ 8 Pt.


Heavy ( Nr.88 )

Im Interview ist ja eigentlich bereits alles über Final Detonation gesagt, dennoch hier noch einmal der Hinweis, dass Fuldas Abrissbirne Nr. 1 ein neues Päckchen voller schädelspaltender Thrash-Attacken geschnürt hat. Die Band ist einfach nicht totzukriegen und lässt sich auch vom x-ten Sängerwechsel um keinen Millimeter aus dem Konzept bringen. Eigentlich erstaunlich, dass die Jungs trotz dieser widrigen Umstände immer ihr Niveau halten und mit keiner neuen Scheibe auch nur ansatzweise enttäuschen. Unterstützt dieses Thrash-Urgestein und gebt Final Detonation eine Chance. Ehrlicher kann Thrash nicht klingen!
Arno 10 Pt.


Legacy ( Nr. 39 )

Thrash Metal ist für mich immer noch die energetischste Form der harten Musik überhaupt. Leider gibt es mittlerweile sehr viele Bands, die diesen nicht ganz unwichtigen Punkt irgendwie unter den Tisch fallen lassen. Zum Glück gibt es da aber auch noch Truppen wie Witchburner , die die alten Werte und Tugenden mit aller Vehemenz aufrecht erhalten und deshalb von einem kleinen aber eingeschworenen Kreis auf Händen getragen werden. Ich hab auch schon seit Jahren einen Narren an der Band gefressen, die das Erbe solcher Größen wie Sodom, Destruction, Dark Angel, Violent Force oder Assassin würdig verteidigt und auf Final Detonation drauflos rifft, was das Zeug hält. Dabei wird das Gaspedal zumeist bis zum Anschlag durchgetreten, ohne dabei aber langweilig zu werden. Natürlich können Witchburner auch mal Midtempo, aber ihre wahre Heimat befindet sich im Doppelschlag-Nirwana. Dabei hat man sich seit Incarnation of Evil in Spieltechnischer Hinsicht stetig weiterentwickelt, was zum Teil auch schon auf den Single- Veröffentlichungen zu erkennen war, diesmal aber erst richtig deutlich wird. Das macht sich vor allem in der erhöten Tightness und den gelungenen Gitarren Soli bemerkbar. Positiv zu vermelden ist außerdem, das der Abgang des langjährigen Sängers Patrick sich kaum auf den Sound der Band ausgewirkt hat. Mayhem von Nocturnal, deren letzte Scheibe ich ja leider Gottes nicht ganz so doll fand, macht hier einen guten Job und führt das Erbe seines Vorgängers würdig weiter. Stimmlich liegen die beiden auch relativ eng beieinander, bei Desaster war der Sänger-Wechsel jedenfalls krasser. Auf diesem Album fehlt mir eigentlich nur ein Aha-Effekt in Form eines „It`s Time to Execute them all“ Screams, aber das ist wohl mein Problem. Insgesamt sind Witchburner ganz die alten geblieben und legen ein starkes Stück Old School Thrash vor. Zu meinem Glück hätte eigentlich nur noch eine Tracklist gefehlt, aber ich kaufe ja sowieso die Lp, wenn sie denn draußen ist.
MAW 12 Pt.


Voices From The Darkside

It's unbelievable how many releases this German five-piece has been unleashed by now... apart from the regular albums a lot of them weren't even recognized by me. There's various EPs, split EPs, a picture disc 10" and so on... And their next, fourth full length "Final Detonation" is also already ready to hit the stores again (release date: October 24, 2005). It may sound a little harsh, but the new material is still as unoriginal as you can get in every aspect. Musically the whole record just quotes riffings and songstructures from almost every Thrash Metal classic that has been released back in the 80s, starting with the more obvious ones by DESTRUCTION, KREATOR and SLAYER, but if you listen more carefully you'll also recognize early SACRIFICE, POSSESSED and the likes here and there. WITCHBURNER combined all that to their own form of Teutonic Thrash and added a bunch of rather infantile and full of cliché type lyrics to it, that are always based on the wellknown mottos "Bang that head that doesn't bang!" and "We spit on those who chose to pose and thrash with all the rest!". In song number 5, 'Thrash Till Death' they even created the lyrics around wellknown album- / songtitles ("Darkness Descends", "Fistful Of Metal" etc.). The angry vocals come across like a mixture of Jeff Walker (circa "Heartwork" era CARCASS), mixed with Tom Angelripper (including the very strong German accent) and a lot of Schmier – like high pitched notes, while the production totally delivers the raw oldschool feel that a lot of the 80s classics made so enjoyable. The result is one of the most oldschool sounding Thrash releases for quite a while (not even DESASTER sound this dated!) and you know what? I like it alot (nevertheless)! There's millions of Black and Death Metal soundalikes around these days, so where's the problem in coming up with a pure Thrash Metal record for a change, as long as it sounds this dedicated and energetic. Mission accomplished I would say... Contact: witchburner666@web.de
Frank Stöver


Underground-empire.com

Hexenvolk aufgepaßt! Die Abfackelungsgefahr steigt dieser Tage enorm, denn die aktuelle CD »Final Detonation« sollte - trotz der erneut vollzogenen Line-up-Wechsel - mithelfen, WITCHBURNER in der Spitzengruppe der deutschen Thrashszene zu etablieren. Denn: Den Fuldaer Thrashbolzen ist erneut ein hörenswertes Thrashwerk gelungen, bei dem allenfalls kleine Nörgeleien erlaubt sind. So ist beispielsweise in den schnellen Parts die Rhythmusarbeit nahezu identisch, hier und da könnte ein etwas prägnanter geschliffenes Riffing den Songs noch mehr Pep verleihen und der Gesang orientiert sich ein wenig zu deutlich an Schmiers Performance auf »Eternal Devastation«. Doch all diese Argumente können freilich den unbeschwerten Thrashgenuß nicht trüben - zumal die Scheibe in ein schön feuriges Gemälde von Jowita Kaminska gehüllt ist, die schon UNDERGROUND EMPIRE 24 zu einem Cover verholfen hatte.
Stefan Glas 12Pt. beeindruckend


Metal-District.de

Es soll ja schon Bands gegeben haben, denen ein Sängerwechsel beide Beine gebrochen hat. Nicht so bei den Fulda-Thrashern von WITCHBURNER! Der neue Sänger Andy, seines Zeichens auch Fronter bei den old school-Verfechtern von NOCTURNAL, konnte mich live bereits überzeugen und fügt sich auch auf "Final Detonation", dem mittlerweile fünften Longplayer (neben 'zig weiteren Releases), nahtlos ins Bandgefüge ein! Den Großteil der Songs im `typischen´ Thrash-Style singend, kommen auch hier und dort, wie beispielsweise in "Fighting Force" zu hören, höhere old school Vocals zum Einsatz!
An der Riff-Front gibts altbewährtes, aber noch lange nicht eingestaubtes! Orientiert an den guten alten 80er Jahren, schütteln sich Seegel und Marcel ein Killerriff nach dem anderen aus der Kutte und dürften wohl bei allen old School Fanatikern sofort einen Stein im Brett haben! Vielleicht technisch nicht die anspruchsvollste Thrash Band, aber dafür mit Sicherheit eine der effektivsten! Wer sich WITCHBURNER live schon mal reingezogen hat, weiß warum!
Mit einer furztrockenen Produktion und Thrash-Granaten wie "Fighting Force", "Thrash Till Death", "Alcohol Patrol" und "Pounding Warriors" in der Hinterhand, ist "Final Detonation" für Kuttenthrasher auf jeden Fall Pflichtprogramm!
Thrash ör be thrashed!!!!
Päddl 8,5 Pt.


Metalglory.de

Drei Jahre sind seit der letzten Mini-CD "German Thrashing War" vergangen, die Zwischenzeit wurde mit zwei Split CD's (mit DERKETA und BITTERNESS) überbrückt, doch bald steht das fünfte Album "Final Detonation" der Fuldaer Thrash Metal Band in den Läden. Beim ersten Anhören fallen zwei Dinge sofort auf: der Sound ist diesmal wesentlich druckvoller ausgefallen als noch auf dem Vorgänger, daher knallen die Songs wuchtig und fett aus den Boxen und Andy, der während der Aufnahmen den alten Sänger Patrick ersetzte, fügt sich nahtlos ins Gesamtbild ein.
Die Osthessen sind sich und ihrem Stil in jeder Hinsicht treu geblieben, gerade reichlich vorhandene, eingängige Uptempo-Nummern wie "Immortal Fighters" oder "Invisible Violence" erinnern durch ihre Intensität phasenweise an die Frühwerke von SODOM, SLAYER und POSSESSED. Es geht aber auch langsamer zu, so bewegt sich z.B. der Opener "Iron League" (Anspieltip!) höllisch groovend im Midtempo, während der Titeltrack "Final Detonation" schleppend, fast schon Death Metal-mäßig daherkommt. Textlich machen die Burschen ebenfalls keine Gefangenen, mit Ausnahme von "Alcohol Patrol" werden überwiegend dunkle Themen beleuchtet, so handelt "Bloody Countess" (Anspieltip!) von der geisteskranken ungarischen Gräfin Elisabeth Bathory, die es Ende des 16. Jahrhunderts auf rekordverdächtige 612 Morde an Untergebenen gebracht hat, ohne jemals dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Im Gegenteil, diejenigen die sie vor Gericht stellen wollten, wurden dafür auf ihr Geheiß hingerichtet. Completely sick, die Adligen! Wenn ihr hingegen wissen wollt, welche CD's die Jungs so im Schrank stehen haben, dann müßt ihr bei "Thrash Till Death" genau hinhören, hier bestehen nämlich Text und Refrain überwiegend aus der langen Aufzählung ihrer Lieblings-CD's.
Summa summarum ist "Final Detonation" eine kompromiß- und schnörkellose Thrash Metal-Scheibe geworden, die den Fans der Old-School-Schiene sicherlich gefallen wird.
Armin 7,5 Pt..


Musik.terrorverlag.de

Hach ja, Titel wie “Iron League”, “Thrash ’til Death”, “Alcohol Patrol” oder “Master of Hell” lassen keinen Zweifel an dem, was diese Combo aus Fulda hier zockt! Klassischen Thrash in der Tradition der frühen SODOM, POSSESSED oder auch CELTIC FROST.
Wer wissen will, wen die Jungs so alles als Einfluss anführen, sollte bei „Thrash ’til Death“ mal genau hinhören. Hier zählt Neu-Sänger Andy so ziemlich alle Bands von METALLICA über PROTECTOR, VENOM bis hin zu HOLY MOSES auf. Also alle wichtigen Thrash Bands, und alle haben WITCHBURNER hörbar beeinflusst. Doch dies muss man ja auch erst mal angemessen umsetzen. Und das schaffen die Fünfe auf ihrem fünften Werk besser denn je. Sägende Riffs, treibendes Drumming und richtig schön fiese Vocals bereiten dem old School-Fan ein wahres Freudenfest des Metals. Erfreulicherweise ist der Sound auf „Final Detonation“ nicht ganz so old school und knallt, trotz aller Dreckigkeit, recht ordentlich aus den Boxen.
Kurz gesagt präsentieren WITCHBURNER ein weiteres gelungenes und traditionelles Stück Thrash Metal und werden damit absolut zu Recht neben DESASTER zu den derzeit wichtigsten Vertretern der next Generation of Thrash Metal gezählt!
Fafnir


laermbelaestigung.net

Teutonen Thrash hat eine lange Tradition und hat nach wie vor weltweit eine treue Anhängerschaft. Dank Bands wie DESASTER, NOCTURNAL oder wie in unserem Falle WITCHBURNER wird dieser Sound am Leben erhalten und gepflegt. Geschlagene drei Jahre sind schon seit dem letzten Output der Hessen ins Land gezogen. „Final Detonation“ markiert bereits das fünfte Langeisen der old School Thrasher aus Fulda und man kann feststellen, dass man sich in allen Belangen treu geblieben ist. Es regiert wie bisher die eiserne Faust, will heißen, dass man vorwiegend auf schnelles, aggressives Material setzt, das durch und durch zu begeistern weiß. Intensive, Uptempo Nackenbrecher wie „Immortal Fighters“ oder „Invisible Violence“ beweisen dies in eindrucksvollen Weise. Aber auch gelungene Songs im mittleren bis schleppenden Geschwindigkeitsbereich sind der Horde nicht fremd. „Iron League“ oder der Titeltrack „Final Detonation“ treten mächtig ins Gebälk und lassen die Schädel automatisch kreisen. Richtig schön heavy das Zeug! Für Abwechslung zwischen den Prügelorgien ist also bestens gesorgt. Hervorzuheben ist zudem die recht druckvolle Produktion der Scheibe, welche den Songs eine enorme Durchschlagskraft verleiht und sicherlich die beste der Bandgeschichte darstellt. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer auf Thrash der alten Schule steht, der sollte sich diese Platte schleunigst besorgen.


Metal Obsession

Neuer Frontgaul ist Metallic Mayhem von NOCTURNAL, der ab sofort in beiden Kapellen agiert. Trotz diverser Personalwechsel seit WITCHBURNER Gründungstagen , die übrigens mit zu den dienstältesten und zugleich führenden Thrash Metal Bands im deutschen Underground zählen, ist stilistisch alles beim alten geblieben. Der in Fulda (Höhle des EDGUY Löwen! J ) ansässige Haufen scheißt auf jegliche Trends, beruft sich ausnahmslos auf seine Roots und dazu zählen nun mal DESTRUCTION, SODOM, VIOLENT FORCE, LIVING DEATH, ASSASSIN als auch KREATOR. Als befänden wir uns mitten in den 80ern, haut Final Detonation von der ersten bis zur letzten Sekunde voll in die Old School Kiste, entzündet dabei ein mächtiges Teutonen Thrash Feuerwerk. Dazu trägt auch das gemeinsam mit DESTRUCTOR verfaßte und ebenfalls voll an den Eiern packende Pounding Warriors am Schluß bei, war ursprünglich für eine Split EP geplant. Die Produktion haben die Old Schooler selbst in die Hand genommen, ist somit absolut authentisch, aber auch sauber und druckvoll ausgefallen. Ganze Arbeit geleistet! Das kann auch von Jowita Kaminska behauptet werden, sie legte das bisher geilste WITCHBURNER Coverartwork hin. Überflüssig zu erwähnen, daß das LP Format es am prallsten zur Geltung bringt! Bisher stärkste LP der Hessen, die es im Gatefoldcover als 500er Auflage abzugreifen gilt. 200 Kopien davon kommen in transparent orangem Vinyl incl. Bandlogosticker. Also sicher Dir schleunigst ein Exemplar, egal welche Farbe, hier ist von der Mucke bis zur Verpackung alles ehrlich und fangerecht.
The Holgman


metal1.info

“Final Detonation” ist das mittlerweile schon fünfte Album der Franken von WITCHBURNER. Der Fünfer wird gerne als die dunklen Söhne von Sodom, Kreator, Destruction, Living Death usw. bezeichnet und frönt somit natürlich dem Thrash Metal in seiner alten Form. Die zwölf Songs auf „Final Detonation“ weisen insgesamt eine Spielzeit von knapp 41 Minuten auf.
Wie zu erwarten bekommt man rotzige Riffs auf die Ohren, die mal entlang brettern und sich auch im Midtempo austoben. „Master Of Hell“ ist da ein perfektes Beispiel. Zu Beginn schleppt sich das Lied etwas dahin, bevor sich die Geschwindigkeit steigert. Untermalt wird das ganze von einem sehr coolen Gesang, der genauso Old School klingt, wie die instrumentale Darbietung. Aggressivität und hohe Schreie, welche an kurzen Stellen eingeschoben werden, überzeugen hier. Hierzu kann ich nur die Nummer zwei „Fighting Force“ empfehlen. Allerdings sei gesagt, dass die Schreie auf die Dauer etwas nervig sind.
Bier steht bei dieser Band natürlich an hoher Stelle, weshalb sich der Song „Alcohol Patrol“ wunderbar einreihen kann. Mit etwas mehr als zwei Minuten ist er auch noch der kürzeste, wobei eh nur zwei Lieder die vier Minuten überschreiten. Sonst hält sich alles in der Länge von drei bis vier Minuten. Dies tut dem Album sehr gut, da keine langweiligen Songs vorhanden sind, die mit ewigen Übergängen versehen sind. Zwar bleibt die Abwechslung etwas eher auf der Strecke, was aber nicht unbedingt nötig ist. Durch die selbstverständlichen Gitarrensoli wird ja ebenfalls etwas Abwechslung geschaffen, vor allem da jene in ihren Längen variieren.
Die Produktion ist durchweg gut und nicht zu modern, das hätte die Scheibe durchaus versauen können. Aber WITCHBURNER haben hier super Arbeit geleistet und können hoffentlich ihren Bekanntheitsgrad etwas steigern. Für alle Fanatiker des alten Thrash Metal ist „Final Detonation“ sehr zu empfehlen. Ebenso für diese, die sich mit „Arrival Of The Last Storm“ von unserem Underground-Sampler anfreunden konnten. Genauso kam ich auch auf den Geschmack der Band.
Frei nach dem Motto des Beipackzettels: „Open a beer, listen to WITCHBURNER and you immediately will start to bang your with that Teutonic Horde!“
Thorsten 8/10 Pt.


Necroweb.de

Wer glaubt, Zeitreisen gehörten ins Reich von Science-Fiction, wird mit Witchburners "Final Detonation" eines besseren belehrt.
'Straight back to the 80’s' nimmt uns der Fünfer hier mit und semmelt uns rotzigen Thrash-Metal im Urstil um die Ohren, so daß es den Sodom- und Kreator-Nostalgikern feucht in die Augen schießt. Schnell und fetzig, mit nicht zu sauberem Sound krachen uns Witchburner hier entgegen und zeigen ihr ganzes musikalisches Können auf, was klassischen Deutsch-Thrash anbelangt.
Bei diesem Zeitsprung zurück in die Mitte der Achtziger hätte Sänger Andy aber auch gleich noch Gesangsunterricht bei Schmier oder Tom Angelripper nehmen können, denn so heiser er auch durchs Mikro krächzt, quietscht und kiekst er doch am Ende seiner Strophen oft wirklich schon fast peinlich! Das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.
Ansonsten machen Witchburner ihre Aufgabe echt gut, es gibt regelrecht 'auf die Fresse', so wie man es schon von den Großen des Genres gewohnt ist. Keine Sekunde Pause wird einem hier gegönnt, schnelle Speed-Beats, Stakkato-Riffs jagen jaulende Soli, eben alles im besten Stil zum simplen 'Kopf-Abschrauben'.
Das vom Label empfohlene Bier zum Hören habe ich mir nicht reingepfiffen, dazu konnten mich dann auch Songs wie "Alcohol Patrol" nicht hinreißen. Für den Ur-Thrasher bleibt aber zu hoffen, daß dieses Album nicht die 'Final Detonation' von Witchburner sein wird, dazu sind die Jungs aus Fulda einfach zu spaßig. Und wenn der Gesang dann auch noch besser wird, könnten die Jungs beim nächsten Review eventuell sogar noch besser abschneiden!


Planetheavymetal.de

Witchburner sind zurück. Nachdem der alte Frontmann Patrick aus persönlichen Gründen die Band verließ und man einiges an den Songs umschreiben musste, kam Andy von Nocturnal neu dazu.
Tja, um es mal so zu sagen, dieser Mann ist ein völliger Glücksgriff für die Band. Rotzig und dreckig, dass ist das erste was einem bei Andys Gesang einfällt und er passt zur Musik von Witchburner einfach perfekt.
Das wirklich geile daran ist, dass sich die Jungs von Witchburner einen feuchten Kehricht um Trends kümmern, gnadenlos ihr Ding durchziehen und das vollkommen ohne Kompromisse. Vollkommen Old-School, in der Tradition alter Kreator, Sodom oder auch Possessed und das mit absolutem Herzblut.
Die insgesamt 12 neuen Songs der Fuldaer Thrashheads sprühen nur so vor Energie, gehen richtig gut ab und dürften jedem Fan des guten alten 80er Jahre Thrash Freudentränen in das Gesicht zaubern. Höhepunkte sind u.a. „Bloody Countess“, „Pounding Warriors“ und „Alcohol Patrol”, Songs, die auf jeder biergetränkten Metalparty richtig gut Stimmung machen und unter Garantie auch live verdammt gut zünden werden.
Absolut empfehlenswert.


metalnews.de

Für Thrash Metal Fans sind die fünf Fuldaer Hexenverbrenner wahrlich keine Unbekannten. Mit „Final Detonation“ legt die bereits 1992 gegründete Truppe nunmehr ihr mittlerweile viertes Langeisen, neben etlichen Demos und den üblichen (Split-)EPs, ins Feuer. Ein Stück Edelstahl, wenn man der Labelangabe glauben will, welche die Band auf eine Stufe mit Desaster und Nocturnal setzt. Das mag ein wenig hoch gegriffen erscheinen, denn vor allem den Erstgenannten kann man nicht das Wasser reichen, doch es geht als Richtungsangabe völlig in Ordnung. Und diese Richtung lautet schlicht: Old School! Ganz in der Tradition der Größen des 80er-Jahre-Teutonen Thrashs, Sodom, Destruction, Deathrow, Exumer, Vectom seien nur als Anhaltspunkte genannt, schrubbt sich die Band durch zwölf Thrash-Granaten, dass kein Auge trocken bleibt. Doch gerade die ersten sechs Songs stürmen dabei so schnörkellos nach vorne, dass sich bei aller Begeisterung beinahe so was wie Ermüdung einstellt. Was bis dahin etwas fehlt sind markante Variationen im Rhythmus und herausstechende Gitarrenmelodien, das gleichförmige Geschreie des Sängers bleibt gar bis zum Ende der größte Makel der Scheibe. Doch glücklicherweise besinnt man sich ab dem Titellied darauf, dass es mehr Möglichkeiten, als nur die gestreckte Gerade gibt, auf die Fresse zu hauen. „Final Detonation” kommt als schwerer Stampfer daher, mit „Immortal Fighters“ folgt ein erneuter Sturmangriff, „Warlord“ zermahlt wieder Knochen im Mid-Tempo, während die folgende Venom-Hommage „Bloody Countess“ mit eingängier Melodie und geilen Breaks überzeugen kann. Warum denn nicht gleich so!? Mit dem Abwechslungsreichtum der letzten sechs Songs und einer knackigeren Produktion wäre noch mehr drin gewesen, doch auch so kann man seinen Spaß mit „Final Detonation“ haben. Old School Thrash Fans dürfen bedenkenlos zugreifen und für alle, die sich schon immer Mal mit diesem Stil auseinandersetzen wollten, wäre „Final Detonation“ ein guter Einstieg. schwermetall.ch Etwas düsterner als die alten Thrash-Götter der Marke Sodom und Destruction gehen Witchburner vor, die mittlerweile ihr viertels Album veröffentlichen. Mit druckvoller, sich langsam an den Hörer heranpirschender, thrashiger Brutalität erinnern die seit 1992 aktiven Kalbacher schnell an besagte Dresch-Helden aus den frühen Neunzigern und überzeugen mit ihren Headbang-Garanten auf ganzer Linie. Technisch geht der Fünfer keineswegs hochanspruchsvoll vor, zollt den Vorbildern allerdings eine gehörige Portion Tribut, die in Anbetracht der im Trend liegenden moderneren Thrash-Kapellen sehr fetzig und ehrlich daherkommt. So strotzen bereits die Songtitel nur so vor Klischees: Bier, Metal, Schlachten und das Böse. Eingängig, headbang-tauglich und mit Attitüde, so mögen die Old Schooler ihren Thrash Metal und so soll er auch sein. Keine Experimente, keine unnötigen Spielereien, dafür ordentlich auf die Fresse, mit direkter, einfach exellenter, weil passender, Produktion. Mal schnell und wahnsinnig, mal gedrosselt und, ja – noch immer wahnsinnig: Witchburner machen einfach Spass und spielen mit Leib und Seele! In bester Desaster-Manier also: Bang or be banged! Kaufen! 9Pt.


vampire-magazine.com

It has been a while, is what I thought while receiving this promo. It actually turned out to be just months ago since Witchburners latest release since, as I discovered, they released a shitload of splits and EP’s since their full-length ‘Incarnation of Evil’ from 2001. I thought this Thrash Metal band from Germany had its best time, but it improves on acquaintance. It turns out to be much better than I expected. This band, with more ex-members than I have hairs on my head, now exists out of Felix (drums), Andy (vocals), Marcel (guitars), Andy (bass) and Seegel (guitars). In spite of me wondering how long they’ll keep this line-up, what they deliver is very powerful Thrash Metal. It all starts without an intro, hell yeah. Iron League is the first Thrash attack they come with on this album, and immediately lets you bang your head on the subtle riffs and solos. Already in the first track I notice the extremely weird, yet fitting, vocals. He just utters a cry once every couple of sentences, after his preponderant low vocals. This seems to be the trademark of Witchburner, since it really characterizes the music. I think this album should be played live rather than home, since it just seems Thrash Metal on which beer has to be drank, and heads should be banged. With great tracks as ‘Master of Hell’, ‘Thrash ‘til Death’, ‘Alcohol Patrol’ and the slower ‘Final Detonation’ – this album is just Thrash from beginning till the fucking end. With, from time to time, understandable lyrics, catchy choirs, even more catchy solos, monotonous yet sometimes varying drums and a good layer made by the bassist, this just has it all. No, not a band everyone will remember as ‘the Great German Thrashers’ once they’re dead, but yet a band that may be remembered as one of the better ones in this time – a time in which good Thrash Metal seems to be seldom. This album is moreover released on vinyl as well – 200 in orange and 300 in black. Take this opportunity!


dark-tales.de

Schon beim druckvollen Anfangs-Riff des Openers „Iron League” wird klar: Die Fuldaer Old School- Thrasher WITCHBURNER machen auch auf ihrem fünften Longplayer keine Gefangenen, im Gegen- teil: Dieses Mal haben die Hexenverbrenner sogar noch eine Schippe Power zugelegt. Das liegt zum ei- nen an dem druckvollen und transparenten Sound, der vor allem die Gitarrenarbeit ungleich heavier er- scheinen lässt als noch auf „German Thrashing War” (2002). Zum anderen macht auch der neue Sän- ger Andy einen guten Job. Den Mann dürften ein paar von euch als „Mayhem” von NOCTURNAL ken- nen. Mit absoluten Hämmern wie „Invisible Violence” oder „Thrash Till Death” hat die Band Liedgut eingespielt, das Freunden der alten DESTRUCTION, von HOLY MOSES oder der thrashigen Seite von DESASTER auf jeden Fall Spaß machen dürfte. Das Gaspedal bleibt dabei fast ständig durchgedrückt, Songs der Marke „Forest Of The Impaled” (hargh, hargh) oder „Immortal Fighters” verjagen garan- tiert die letzten Poser aus Osthessen. Gut so! Auch wenn der Titel-Track mich irgendwie an „Violent Revolution” von KREATOR erinnert, bleibt der Song doch eine erstklassige Dampfwalze und eine der wenigen Ausnahmen vom High Speed. Als Dreingabe gibt es noch den Song „Pounding Warriors”, den das Quartett mit den Kult-Metallern DESTRUCTOR aus Ohio geschrieben hat und der einen nach gut vierzig Minuten sabbernd zurücklässt und zittrig nach der „Repeat”-Taste (!) fingern lässt. In diesem Sinne: BURN THE WITCH, BURN THE WITCH (*sabber*)!!! (Thomas/02/2006)


Metal-inside.de

Es war einmal eine Zeit, da gab es den teutonischen Thrash-Metal. Heute gibt es hundertdrölfeinhalb Schubladen mit der Aufschrift „Thrash“ und viele Berufen sich auf alte Schule und bla und blubb. Aber nur ein ganz paar Bands schaffen es, den alten Spirit in de heutige Zeit zu transformieren – gut, nicht peinlich, eben authentisch (und da sind die Originale ausdrücklich nicht ausgenommen). Denn die neue Sodom? Pa, ganz gut, aber eben ncht so cool wie beispielswiese Agent Orange. Von dem guten, aber irgendwie auch nicht so hundertprozentig zündenden Destruction-Reunion-Zeug ganz zu schweigen. Und Kreator mach(t)en komplett was anderes. Das ist ja auch gut so. Aber noch besser ist es, dass es solche Thrash-Asseln wie eben WTCHBURNER gibt. Schön Lederjacke an und ab dafür: Schön Stakkato, schön flott, schön schön schön. Der Gesang erinnert oft (vor allem das Stimme anheben am Schluss der Zeilen) an gute Schmier-Zeiten. Die Jungs aus Fulda begehen dabei nicht den Fehler, sich irgendwie an irgendwelche Trends anzubiedern, kein Irgendwie-Core, kein Black-Thrash, nein einfach nur Thrash – wie weiland das alte Dreigestirn oder die zweite Welle. Also, Palette kaufen, alte Muskelshirts suchen und schon: Rübe ab! (memme)


Quintessence.sh

Witchburner from Germany has been around since 1992 and to be honest I only know one album from them, called “Blasphemic Assault” from 1998. A quick look at their website learned they released a couple more albums and some EP’s and when I listened to the aforementioned album I kind of knew why I haven’t followed this band some more; “Blasphemic Assault” is quite an mediocre thrash album. Now with this new one out, I didn’t expect much. Witchburner in 2006 still deals with thrash metal exclusively and although I like “Final Detonation” much better, it’s still obvious were not talking about an original band here. It is possible this band doesn’t care about originality at all; they just might want to relive the good old days by playing some old school thrash? Old school it is, without doubt. I hear a lot of influences from the old German scene and mainly old Destruction comes across quite clearly. Next to those German influences I have to mention Sabbat (UK) as well. It seems these guys dig the first recordings of this underestimated British band quite a lot. So this leaves an album that could be a gem to those heavily into 80’s thrash but then again it’s not so original so why not stick to the originators like the aforementioned Destruction or Sabbat. That choice is up to you of course, but being honest you won’t miss a thing by not buying “Final Detonation”. Those who want to buy it should know the album is also available on vinyl in a limited run of 500 copies of which 200 are orange coloured and the other 300 in black wax.


tartareandesire.com

“Iron League” begins with a thrashy guitar sequence quite in the vein of Slayer´s “Hell Awaits”. Then comes a succession of rhythms impregnated with thrashy hooks in the vein of the bands every metalhead will instantly recognize: Sodom, Kreator, etc. A clear declaration of their musical mottos and influences, definitely! Witchburner aren´t newcomers to this world since they started stumbling in the scene in 1992. In all these years several splits and EPs and four full-length albums have seen the dark light. After my short depiction it´s evident there is no mystery at all about these guys´ music, nor that´s their intention at all. Pure thrash with speed metal leanings in the vein of the aforementioned bands, what else do you need? They´re just what you hear. Clearly inspired by Teutonic thrash myths and incorporating elements from the US acts, Witchburner have the classic fast passages, groovy mid tempos, grinding chugga-chugga guitars, melodies far from complexity and straight between the eyes, barking vocals... Well, vocals are a bit too shrieky, until the point from time to time some verses end in ridiculous tiny screams -almost moans- with strange tonal changes. “Fighting Force” is a good proof of this, it really can be disturbing to the ears! Those licks are awful. Yes, the vocals deliver the standard aggressive goods with average results though things like that make me not quite so fond of the vocal work in general. The music itself is rather correct and the good production makes the whole thing competent. If your Sodom and Destruction collection is burnt after millions of listenings and you still crave for more and more thrash shots, bands like Witchburner will make your day without a doubt. The originators of the evil sound can´t be matched in their glory but the disciples hold the banner high and still go against all circumstances and trends. Fjordi 7 / 10 Pt


Amboss-mag.de

"More than 40 minutes of pure fucking Thrash Metal" lautet die Ansage im Infoblatt. Und die Jungs aus Fulda können das Versprechen durchaus halten, denn ihr Old School Thrash Metal erzeugt an mehreren Stellen auf dem Album kräftige Detonationen. Alte Sodom und Kreator Fans werden sich schnell mit den Songs anfreunden und in alten Zeiten schwelgen wollen. WITCHBURNER werden wahrscheinlich nicht den Kultstatus der deutschen Vorbilder erreichen, aber mit einem Opener wie "Iron League" oder dem darauf folgenden "Fighting Force" sammeln sie als Underground Band viele respektable Punkte. Auf Dauer hat "Final Detonation" zwar einige schwache Phasen, aber für's Haareschütteln zwischendurch ist das Werk immer gut.


Myrevelations.de

WITCHBURNER aus Fulda leben das Klischee und präsentieren auf ihrem vierten Longplayer lupenreinen Thrash Metal im 80er-Jahre-Outfit. Wie der Cover-Artwork suggeriert galoppieren die Songs dabei stets flott in die Lauscher, wollen sich da aber nicht so recht festfräsen. Einzelne Tracks für sich genommen wissen mitunter durchaus zu gefallen, auf Dauer ist "Final Detonation" aber durch das wenig variable Tempo und den Mangel an Abwechslung recht eintönig. Da reißen auch die hier und da anzutreffenden Bang-Animationen im Midtempo nicht viel raus. Großes Manko sind auch die gelegentlich eingebauten hohen Screams, die zwar old schoolig sind aber trotzdem gewaltig nerven. Augenzwinkernd und wie gesagt mit Klischees um sich werfend sind auch die Titel selbst; ein Auszug: "Iron League", "Thrash Til Death", "Alcohol Patrol", "Bloody Countess" etc. Sicher sind die Hexenverbrenner mit grenzenlosem und hörbarem Enthusiasmus bei der Sache und werden genug Fans aus dem old school Thrash-Lager rekrutieren können, mir persönlich ist ein Haufen Klischees alleine aber nicht genug. Mit genug Alk im Blut und live könnte das allerdings ganz anders aussehen.


Brutalism.com

Already the 4th album of German thrashers Witchburner. What new things can I say about this band. Look at the artwork, the bandpics and the songtitles. Also notice that they like bands as Kreator, Sodom and Destruction. Get an idea? No? You stupid fuck, Witchburner plays beer dripping thrash metal in the old days. Full of cliche but oh so nice to hear. The link with Destruction is highly and will be noticed in the high screams at the end of a sentence. Withburner will never win the price for originality but they sure can win the award for German thrash metal!!

anubis-zine.com

WITCHBURNER “Final Detonation” “CD” “12 Tracks” “Undercover Rec.” “Germany” Line up; Andy – Vocals, Seegel - Guitar, Marcel - Guitar, Andy – Bass and Felix – Drums. Style is Pure Thrash M. Germany has an original sound at Thrash M. such as Kreator – Destruction – Sodom. Our band is very successful, too. Tracks general sound is made of energetic rhythms, thunderingly bass, hellish vocals and fast drums like a machine. Sounds like Slayer – Sodom. All tracks are very dynamic and you can make headbang with this pleasure work :) Cover design is well-done and there is no problem about recording. I recommend it to all Thrash M. fans. Favorite Tracks: Thrash Till Death & Immortal Fighers & Bloody Countess


Earshot.at

Zeitreisen sind mittlerweile nicht mehr auf den Gegenstand der fantastischen Literatur beschränkt; Während heute unter dem Banner "Thrash Metal" so manch eine Band ihre Schandtaten abliefert, ward doch das quasi-Präfix "old school" schon lang nicht mehr gesehen. Zugegeben, Bands wie SODOM, DESTRUCTION, KREATOR - und wie sie alle heißen mögen - sind auch heute noch fleißig am Werken, und auch die eine oder andere Neuveröffentlichung hatte so ihren Reiz; Ich stelle hier einmal ganz unverschämt SODOMs "Code Red" als Ultimum der "neueren" Thrasher-Welle in den Raum, jedoch: Ein jeder, der bereits Mitte der Achtziger stolz seine Bierwampe vorweisen konnte, die nur mehr vom eng geschnallten Patronengürtel in der Spandex gehalten wurde, wird wohl so manch wehmütige Träne vergossen haben - vorbei die Zeiten, als Platten (mit Betonung auf Vinyl) wie "Infernal Overkill", "Obsessed By Cruelty" oder "Endless Pain" brandneu auf der heimischen Anlage rotiert sind. Aus den Aschen jener Bands erhob sich Mitte der Neunziger eine kleine Formation unbeirrbarer Fanatiker, die sich "old school" in den Allerwertesten einbrennen ließen: WITCHBURNER, ein osthessisches Quintett, das stets in den frühen Achtzigern verhaftet blieb. Zottelmähne und obligatorische Pornobrille, Patronengürtel und eins mit dem Gerstensaft - wer sich hier vor dem Spiegel stehend vermutet, wird mit "Final Detonation" reichlich bedient. Spätestens mit dem Zweitwerk "Blasphemic Assault" (1998) machte man mehr als deutlich, dass man nicht DESASTER allein erlauben wollte, nostalgische Momente auf Dauer wiederzubeleben. Wie könnte es auch anders sein, dass auch der aktuelle Longplayer rotzig-räudigen Ur-Thrash der deutschen Schule präsentiert? Gerade für Anhänger der alten SODOM, KREATOR und TANKARD wird wohl WITCHBURNER kein unbeschriebenes Blatt mehr sein - wenn doch, so heißt es spätestens jetzt: zugreifen! Schnell und schnörkellos, mit einer Produktion, die wehmütig an die späten Achtziger zurückdenken lässt, wird hierauf alles mögliche versucht, um den einstigen Helden um nichts nachzustehen; Auch wenn auf "Final Detonation" mit jaulenden Soli, Stakkato-Riffing, heiserem Gekrächze und durch Mark und Bein gehendes Gekreische sowie den typisch erdigen Beats alles geboten wird, was auch die Frühwerke der Szene-Ikonen auszeichnete, so ist man doch nicht ganz vorne mit dabei. Ab und an braucht der geneigte Hörer doch seine ein, zwei, vier, zehn Bier, um über stellenweises Gähnen hinweg zu täuschen - gerade im Vocalbereich sind nach wie vor ein paar Mankos vorhanden und gerade Angelripper oder Ventor werden bei weitem nicht erreicht. Dennoch: Für Zwischendurch wissen die Deutschen durchaus nostalgische Momente herauf zu beschwören, sorgen definitiv für Spaß auf jeder Party, denn kompromiss- und schnörkellos kommt in Zusammenhang mit old school Thrash in Verbindung mit genügend Gerstensaft immer gut, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.


Metal-observer.com

The band WITCHBURNER from Fulda/Germany exists since 1992 and plays Teutonic True-Thrash Metal, which sounds like DESTRUCTION in their heydays. That doesn't mean that this is only a clone and everything is stolen from other bands- but it's a fact that this band is obvious more than only influenced from the guys around Schmier. Show me just one Thrash-band, which is not influence from SLAYER; KREATOR; SODOM or evenly DESTRUCTION? I mean if we left all this neo-stuff beside. The current bullet "Final Destination" is a headbanging dream for every fan of the mangy Thrash and a homage to the old gods, but who loves new bands like DESASTER, NOCTURNAL BREED or APOCALYPTIC RAIDERS will also be pleasant with this stuff here. But who favours this new overproduced acts like THE HAUNTED or ARCH ENEMY, should first do some test listings- because it can shock you.... hahahah. With Andy ("Mayhem" from NOCTURNAL") they have a new singer on board which delivers a great performance and his screams sounds more like Schmier than Schmier himself. But the hymns-factor is shocking high. The whole record rocks like a wild wild boar, which breaking through the undergrowth (urgs....) A never-ending inferno of staccato-riffing, trashing drums and beautiful prole-like vocals. One of the sing-along hymns is suitably called "Thrash Til Death", exactly! (Online May 15, 2006 8,5 Pt. /10


Neckbreaker.de

Oh was haben wir denn da? Ein extremst klischeebehaftetes Cover, das bei genaueren Hinschauen ein wenig an das Master of Puppets Album erinnert. Bis auf einige wenige typische Bay Area Thrash Passagen hat die mir hier vorliegende CD jedoch nicht viel mit Metallica gemeinsam. Geboten wird hier nämlich hauptsächlich Thrash Metal der ganz alten deutschen Schule. Als Vergleiche lassen sich hier wohl am ehesten alte Destruction, alte Sodom und Desaster heranziehen. Der erste Song "Iron League" klingt sogar noch richtig cool und weiß musikalisch echt zu überzeugen: Up-Tempo, Mosh-Parts, Soli, Melodie - alles vorhanden... Auch der Gesang ist hier noch so gerade erträglich (ist eher krächzend ausgelegt) und erinnert noch teilweise ein wenig an God Dethroned. Doch was dann im Refrain des nächsten Songs "Fighting Force" von Statten geht, mag dem Verfasser dieser Zeilen gar nicht gefallen: Kreisch-Gesang der in einem unglaublich ekelhaft hohen Ton gipfelt und so furchtbar altbacken klingt, dass die nächsten 35 Minuten zur reinsten Tortur werden, da sich dieser Stil leider so fortsetzt und kein wahrer Lichtblick am Horizont zu erblicken ist. Old-School-Thrash-Metal mit gelegentlichen Eier-Kneif-Vocals, die hier und da durch Slayer-Riffs ergänzt werden: Ne, das brauch ich echt nicht... Klischèe ohne Ende (Titel wie "Thrash Til Death", "Imortal Fighters", "Alcohol Patrol" oder "Warlord (Ruler Of The World)" sprechen für sich) und Songs, die man so schon zigfach gehört hat langweilen schon beim ersten Hören. Zwar wird mit dem Titelsong "Final Detonation" nochmal ein ziemlich cooler Stampfer rausgehauen, aber der Rest sackt dann doch wieder arg ab. Legion of the Damned oder Witchtower haben doch in den letzten Monaten gezeigt wie man solche Musik anständig spielen kann: Abwechslung beim Gesang und Songwriting, mehr Aggressivität und Brutalität, eine fette Produktion und zumindest einen Funken Innovation. Sorry, aber beim dritten Durchhören der Platte musste ich doch bei der Hälfte aufhören weil die Musik einfach nur noch vorbeirauschte....(Leimy)


ancientspirit.de Ich glaube an dieser CD werden sich wahrlich die Geister scheiden... WITCHBURNER holen zur nächsten Thrash-Attacke aus und holzen alles weg was sich ihnen in den Weg stellt. Das neue Album trägt den Titel 'Final Detonation' und ist mittlerweile schon Ihr viertes. Wie immer sind die zwölf Tracks simpel gehalten und sollten vor allem textlich nicht zu ernst genommen werden. Ich finde allerdings, dass hier einige richtige geile Thrasher drauf sind, wie z.B. "Iron League", "Invisible Violence", "Final Detonation" oder "Bloody Countess" und im Gegensatz dazu Totalausfälle ("Thrash Till Death" oder "Warlord"). Der Rest bewegt sich irgendwo dazwischen und der gewöhnungsbedürftige Gesang (Black Metal trifft KREATOR´s Mille inkl. Schmier-artigen Highscreams) ist mit Sicherheit auch nicht jedermanns Sache. Freunde von 80er Jahren Teutonen-Thrash werden hier mit Sicherheit auf Ihre Kosten kommen. Alle anderen sollten hier lieber erstmal ein Ohr riskieren... Olly 7Pt.


lordsofmetal.nl

Meimaand – thrashmaand deel 1: het album 'Final Detonation' van het Duitse Witchburner. Veertig minuten muziek, twaalf songs en dat alles onder de noemer 'Teutonic Eighties Thrash Attack' of zoiets. Het komt er dus op neer dat deze Moselfranken niet moeilijk doen en gewoon dat spelen waar hun hart bij ligt: 80s thrash. En als jij niet vies bent van een onvervalste Schmier uithaal, van lekkere meezingrefreinen, van snelle riffs en van gave mid tempo parts die echter allen net zo voorspelbaar zijn als de teksten, dan kun je hier gerust eens naar luisteren. Let maar eens op het snelle 'Forest Of The Impaled', het lekker logge 'Final Detonation' of de stampende afsluiter 'Pounding Warriors'. Niks mis mee. Het enigste euvel is echter dat het album zo halverwege al prijsgeeft dat het een aangenaam schijfje is, maar geen uitschieter. 72/100


Heavy-metal.de

Klingen surren durch den herannahenden Sturm... ....Klingen geschmiedet aus Teutonenstahl!!! Final Detonation Witchburner Jahaaa. Wer nämlich bei dem Namen Witchburner denkt mit jazzigem Southwestern Blues eingeschläfert zu werden, der liegt falsch. Denn die Jungs schmieden Ihre Art des Stahls im tiefstem Teutonien. Old aber ma ganz old school Thrash wird hier geboten, solcher der grob in Richtung alter Heroen wie Sodom oder Destruction in den Achtzigern geht. Selbst die unüberhörbar schlechte englische Aussprache könnte hier fast eins zu eins "kopiert" worden sein (ich erinner mich da an die "Dessss stends behind se door"-Textzeile aus alten Sodom Tagen). Dort liegt auch das Hauptmanko des Outputs denn Shouter Andy´s Gesang ist nun mal echt gewöhnungsbedürftig um´s mal vorsichtig zu umschreiben. Der Sound der Scheibe ist denn auch mal passend zum Image der Band im 80´s Gewand aufgenommen, dementsprechend sollten auch die High-End-Aufnahmetechnik-Fans hier gepflegt mal ne Ohrmuschel zudrücken ;) An sich sind die Songs gut gemacht, die Solo-Arbeit der Gitarristen beschränkt sich einmal mehr auf genretypische Kerry-King-Gedächtnissoli und mit "Invisible Violence" hat man einen Hit mit auf die Scheibe gepackt, man sollte aber nicht vergessen sich ne gute Tüte Humor vorher reinzuziehen. Also wer keine Scheu hat, die Kutte und die hohen weissen Adidas Stiefel mit den schwarzen Streifen aus dem Schrank zu holen, dabei auf lautlos die komplett auf VHS aufgenommenen "Headbangers Ball"-Sendungen mitlaufen zu lassen (wobei der "Triple Thrash Treat" hierbei natürlich besonders vorzuheben ist"), die Anlage aufzudrehen und auf Witchburner ne ordentliche old-school Party abzufeiern, der soll reinhauen. Als Tip gibt´s von mir noch das Trinkspiel immer einen Kurzen zu trinken, wenn Sänger Andy das Wort "Hell" erwähnt (könnte allerdings dazu führen, daß ihr nur 3 Songs überlebt.). Als Bewertung gibt´s von mir humorvolle 5 von 10 Points


Eternal-terror.com

Tyskland og thrash har stort sett gitt oss mange fete stunder, og her er et nytt band som hamrer løs i et forrykende tempo. Bandet har et fett lydbilde med dyp bass, greie gitarriff, men kanskje litt ensformig. Tempoet går stort sett rett fram med noe ensformige takter fra batteriet. Litt heftigere overganger og temaskifter savnes selv om det er mye bra som gjøres. Vokalen er en lettere growling-versjon med innslag av litt lyse toner her og der, noe som gjør seg godt til den mildt brutale musikken som her presenteres. Et av lyspunktene er en og annen gitarsolo som kommer sklidende selv om det er et stykke i mellom. Tittelsporet ”Final Detonation” er et av høydepunktene på skiva med klassiske riff og således intet nytt, men fett å høre på. Produksjonene er helt grei og det er nesten trist at det ikke er noe større variasjon i materialet, da potensialet er bortimot enormt.


friedhof-magazine.com

Directamente de Alemania llega a mis manos “Final Detonation”, cuarto álbum de Witchburner. Esta ya veterana banda formada en el ’92 llevaba desde el 2001 sin editar ningún Lp. Cuatro largos años en los que se dedicaron a sacar splits con diversas bandas, entre ellas Derketa o los también thrashers alemanes Bitterness, y un par de EPs. Lo primero que me llamó la atención de este disco fue su diseño, sobre todo su portada, en la que en medio de una explosión nuclear aparece el señor de las tinieblas controlando a los cuatro jinetes del Apocalipsis como si de marionetas se tratase. Una portada que me trajo a la mente la portada del legendario “The Number of the Beast”. Pero lo bueno viene cuando comienzas a escuchar el disco. Nada más introducir el CD en el reproductor y pulsar el “Play”, te das cuenta de que esta gente sigue haciendo lo mismo que hicieron desde sus orígenes, a pesar de tanto cambio de componentes en absolutamente todas sus líneas (incluso los miembros fundadores ya no están en la banda). Lo que te vas a encontrar en este disco es ni más ni menos que thrash, puro y auténtico thrash old school, desde el primer al último riff. Ya desde el inicio del primer tema “Iron League” dejan muy claro lo que es el contenido del disco, ritmos rápidos alternados con partes a medio tiempo que te obligan a hacer headbanging, contundentes y cargados de agresividad, odio y violencia, y unos rapidísimos solos. Musicalmente no es que sean muy originales, ya que se notan influencias de grupos como Sodom, pero mantienen un estilo propio, sobre todo a la voz. Durante sus casi 41 minutos de duración, te encontraras grandes temas como “Master of Hell”, “Thrash ‘Til Death”, el tema título “Final Detonation” (que destaca sobre los demás ya que es un tema íntegramente a medio tiempo) o “Bloody Countess”, tema dedicado a la célebre condesa Elisabeth Bathory. Aunque esta banda no vaya a tener nunca el reconocimiento de sus compatriotas Sodom, Destruction o Kreator, está claro que son una gran banda y referente junto con las bandas anteriormente citadas de lo que es el espíritu del thrash europeo, con violencia y macarrismo a raudales, con unas líricas basadas en el metal y en la guerra. En definitiva, un buen disco que merece la pena escuchar y que seguro hará las delicias de los amantes del thrash ochentero.


lordsofmetal.nl

Meimaand – thrashmaand deel 1: het album 'Final Detonation' van het Duitse Witchburner. Veertig minuten muziek, twaalf songs en dat alles onder de noemer 'Teutonic Eighties Thrash Attack' of zoiets. Het komt er dus op neer dat deze Moselfranken niet moeilijk doen en gewoon dat spelen waar hun hart bij ligt: 80s thrash. En als jij niet vies bent van een onvervalste Schmier uithaal, van lekkere meezingrefreinen, van snelle riffs en van gave mid tempo parts die echter allen net zo voorspelbaar zijn als de teksten, dan kun je hier gerust eens naar luisteren. Let maar eens op het snelle 'Forest Of The Impaled', het lekker logge 'Final Detonation' of de stampende afsluiter 'Pounding Warriors'. Niks mis mee. Het enigste euvel is echter dat het album zo halverwege al prijsgeeft dat het een aangenaam schijfje is, maar geen uitschieter. 72 / 100