Rock Hard August 2007

WITCHBURNER gehören schon lange zu den besten und vor allem kompromisslosesten Thrash-Bands der deutschen Szene, und mit ihrem neuen (sechsten) Album scheinen sie nun endlich auch den verdienten Erfolg einzufahren. Auf „Blood Of Witches“ klingen sie genauso Old School wie vorher, aber noch einen Tick eigenständiger und unverwechselbarer, was sicher auch an ihrem (nicht mehr ganz so) neuen Shouter Andy (ex-Nocturnal) liegt, der hier ´ne prima Figur macht. Gleichzeitig sind die Riffs besser und mächtiger geworden, und stellenweise findet man sogar echte Slayer-Killerbreaks, die ich der Band vor fünf Jahren (zu “German Thrashing War“-Zeiten) noch nicht zugetraut hätte. Und das alles - wohlgemerkt - ohne Kompromiss oder Härteverlust!
Mit „Blood Of Witches“ müssen sich WITCHBURNER nicht hinter den großen Szenevorreitern Kreator, Sodom, Destruction, Assassin, Violent Force oder Deathrow verstecken, auch wenn sie in puncto Attitüde bewusst im Underground bleiben wollen. Dass sie trotzdem über den musikalischen Tellerrand hinausblicken können (wenn sie wollen), beweist das abschließende, originelle Schlachtfest ´Rock´n´Roller´, das diese klasse Scheibe perfekt abrundet. Old-School-Thrash, bis die Birne platzt! Zu beziehen über: www.witchburner.de
8Pt. Götz Kühnemund


Powermetal.de

WITCHBURNER aus Fulda zählen mit zu den wichtigsten Formationen des deutschen Thrash-Metal-Undergrounds, daran besteht kein Zweifel. Was im Jahre 1992 als Zwei-Mann-Projekt von Tankred Best und Florian Schmidt (die allerdings beide nicht mehr mit von der Partie sind) gestartet wurde, entwickelte sich im Laufe der letzten 15 Jahre zu einem Fixstern am deutschen Thrash-Firmament. Immer wieder haben die Jungs mit ihren Veröffentlichungen aufhorchen lassen, und ebenso oft konnten sie ihr Können und die Wirksamkeit ihrer Tracks auch auf der Bühne unter Beweis stellen.
Auch ihr aktuelles Album "Blood Of Witches" reiht sich nahtlos in die Reihe ihre bisherigen, allesamt sehr rauen und wüsten Thrash-Alben ein, die vor Einflüssen der "alten Schule" regelrecht sprühen. An "Blood Of Witches" ist das einzig zeitgemäße die Datumsangabe im Booklet - und das soll hier keineswegs negativ gemeint sein, sondern viel mehr die langjährige Treue dieser Band zu dieser Art von Musik unter Bewies stellen.
Insgesamt 10 Stücke haben WITCHBURNER im letzten Jahr für "Blood Of Witches" eingespielt, und schon der Opener 'Thrashing Rage' macht deutlich, dass mit Thrash Metal hier jene Version gemeint ist, mit der in den 80er Jahren Bands wie KREATOR berühmt werden konnten. Allerdings sei den Fuldaern hiermit offiziell bescheinigt, dass sie es perfekt geschafft haben, innerhalb der Genregrenzen ihren eigenen Stil zu entwickeln. Neben den genannten Herrschaften rund um Mille und einigen weiteren europäischen Formationen kommen nämlich sehr wohl auch andere Bands, vorwiegend aus Nordamerika, als Einfluss zum Vorschein. Vor allem die Gitarristen Simon Seegel und sein kongenialer Partner Marcel scheinen sich des Öfteren in Richtung Übersee zu orientieren, um dezente Einflüsse für ihre Soli zu erhalten, was ja an sich auch nichts Schändliches darstellt, zumal sie es keineswegs übertreiben, sondern viel mehr ihre Wurzeln und ihre Liebe zu Bands wie EXCITER dadurch noch deutlicher zum Vorschein bringen.
All das verpacken WITCHBURNER in mächtige Up-Tempo-Kompositionen, die den Nacken sofort und ohne Wartezeit in Bewegung bringen und den Zuhörer unmittelbar ins "Bang-Delirium" gleiten lassen. Zudem haben es die Jungs durch ihre langjährige Erfahrung längst heraus, wie man Songs gestalten muss, damit die Fans diese ab dem ersten Horch intus haben. Die zehn Tracks von "Blood Of Witches" gehen nämlich allesamt gut ins Ohr und werden wohl bald mit zum Live-Programm der Band zu zählen sein. Schwächen konnte ich hier keine erkennen, "Thrash As Thrash Can" also, und das mit Bühnetauglichkeit und Rock-Appeal, wie nicht zuletzt der "Rauswurf" in Form von 'Rock'N'Roller' deutlich unter Beweis stellt.
Anspieltipps: Thrashing Rage, Dirty City, Blood Of Witches, Rock'N'Roller


www.underground-empire.com

WITCHBURNER aus Fulda zählen mit zu den wichtigsten Formationen des deutschen Thrash Metal-Undergrounds, daran besteht kein Zweifel. Was im Jahre 1992 als 2-Mann-Projekt von Tankred Best und Florian Schmidt (die allerdings beide nicht mehr mit von der Partie sind) gestartet wurde, entwickelte sich im Laufe der letzten 15 Jahre zu einem Fixstern am deutschen Thrash-Firmament. Immer wieder haben die Jungs mit ihren Veröffentlichungen aufhorchen lassen und ebenso oft konnten sie ihr Können und die Wirksamkeit ihrer Tracks auch auf der Bühne unter Beweis stellen. Auch ihr aktuelles Album »Blood Of Witches« fügt sich nahtlos in die Reihe ihrer bisherigen, allesamt sehr rauhen und wüsten Thrash-Alben ein, die vor Einflüssen der "alten Schule" regelrecht sprühen. An »Blood Of Witches« ist das einzig zeitgemäße die Datumsangabe im Booklet und das soll hier keineswegs negativ gemeint sein, sondern vielmehr die langjährige Treue dieser Band zu dieser Art von Musik unter Bewies stellen. Insgesamt zehn Stücke haben WITCHBURNER im letzten Jahr für »Blood Of Witches« eingespielt und schon der Opener ›Thrashing Rage‹ macht deutlich, daß mit Thrash Metal hier jene Version gemeint ist, mit der in den 80er Jahren Bands wie KREATOR berühmt werden konnten. Allerdings sei den Fuldaern hiermit offiziell bescheinigt, daß sie es perfekt geschafft haben, innerhalb der Genregrenzen ihren eigenen Stil entwickelt zu haben. Neben den genannten Herrschaften rund um Mille und einigen weiteren europäischen Formationen kommen nämlich sehr wohl auch andere Bands, vorwiegend aus Nordamerika, als Einfluß zum Vorschein. Vor allem die Gitarristen Simon Seegel und sein kongenialer Partner Marcel scheinen sich desöfteren in Richtung Übersee zu orientieren, um dezente Einflüsse für ihre Soli zu erhalten, was ja an sich auch nichts Schändliches darstellt, zumal sie es keineswegs übertreiben, sondern vielmehr ihre Wurzeln und ihre Liebe zu Bands wie EXCITER dadurch noch deutlicher zum Vorschein bringen.
All das verpacken WITCHBURNER in mächtige Uptempo-Kompositionen, die den Nacken sofort und ohne Wartezeit in Bewegung bringen und den Zuhörer unmittelbar ins "Bang-Delirium" gleiten lassen. Zudem haben es die Jungs durch ihre langjährige Erfahrung längst raus, wie man Songs gestalten muß, damit die Fans diese ab dem ersten "Horch" intus haben. Die zehn Tracks von »Blood Of Witches« gehen nämlich allesamt gut ins Ohr und werden wohl bald mit zum Live-Programm der Band zu zählen sein. Schwächen konnte ich hier keine erkennen, "Thrash As Thrash Can" also, und das mit Bühnentauglichkeit und Rock-Appeal, wie nicht zuletzt der Rauswurf in Form von ›Rock'n'Roller‹ deutlich unter Beweis stellt.
Walter Scheurer 12Pt. beeindruckend


Metal-district.de

WITCHBURNER waren für euch schon immer eine verstaubte, den alten Zeiten nachtrauernde Thrash Kapelle die keiner braucht? Ihr wollt moderne Elemente und eine glattpolierte Produktion? Viel Spaß, ihr seid hier so falsch wie AXXIS beim Black Metal oder MOTÖRHEAD beim Mutantenstadl! WITCHBURNER knallen auch mit dem aktuellen Werk "Blood Of Witches" eine ursprüngliche, allen aktuellen Trends den Mittelfinger zeigende old school Thrash Platte unters Volk, die den kuttentragenden Suffköppen runtergehen dürfte wie ein bis zwanzig kühle Gerstensäfte!
Granaten wie "Fist As Order" oder "Sacrifice" machen einfach tierisch Laune und dürften auf jeder Abrissparty für exzessive Ausschreitungen sorgen! Eingefasst in eine drückende, aber schön dreckig und erdig rockende Produktion lässt auch das nunmehr sechste Album des Fünfers aus Fulda keine Wünsche offen und führt die typische Marschrichtung der Band konsequent fort! Das abschließende "Rock'n'Roller" ist dann ein etwas untypischer, aber sehr geiler Rocker geworden, bei dem man sich doch nicht etwa an eine befreundeten, fränkischen Band angelehnt hat? Macht nix, kommt fett und war live am Hellbangers Festival in Koblenz auch ein derber Abräumer!
Kuttenbrunser, Thrash-Maniacs und sonstige Freunde des altehrwürdigen Old School Thrashs dürfen ohne zu zögern zugreifen und sich "Blood Of Witches" ins Regal stellen. Wahlweise auch als limitierte Digipak-CD, oder bald als limitiertes Splatter-Vinyl (ich warte sehnlichst darauf - sabber!).
8,5 Pt. Päddl


metal-observer.com

Verdammt schnell mit dem Nachfolger von “Final Detonation” zur Hand sind Fuldas Thrash Metal-Monster WITCHBURNER. Und das schnelle arbeiten scheint der Band extrem gut zu bekommen, denn das neue Album ist die ultimative Abrissbirne geworden.
Leck die Frösche am Arsch, was fliegt hier die Kuh!!! Sicher, wer originelle Mucke sucht, ist bei WITCHBURNER generell am falschen Platz, aber es gibt wohl immer noch zahlreiche Gestörte, welche die 80´er ´Flag Of Hate´ hochhalten und nix anderes akzeptieren, oder? Und nur für Diejenigen ist „Blood Of Witches“ uneingeschränkt zu empfehlen.
Größtenteils siedelt sich die Musik im typisch deutschen Stil der Gründerjahre an und vieles hat man so ähnlich schon bei ganz alten KREATOR, DESTRUCTION, LIVING DEATH, … gehört. Aber von schädelspaltenden Riffs kann man ja nie genug kriegen. Und ein äußerst geschicktes Pfötchen für griffige Songstrukturen und diverse geile Harmoniegitarren-Einsätze kann man der Truppe nicht absprechen. Bei „Sign Of Evil 666“ hat man sich zwar ganz dreist beim Eröffnungsriff von „Swing Of The Axe“ (POSSESSED) bedient, und „Fist As Order“ klingt sehr nach dem „Power And Pain“-Album von WHIPLASH, aber mal ganz ehrlich: es tönt einfach nur noch klasse und ist doch genau, was wir Ewiggestrigen hören wollen, oder? Und so gibt es für den Old School-Thrasher nur noch eines zu tun: Kaufen!!!


metalstorm.de

Zum sechsten Male beehren uns Witchburner, ihres Zeichens Thrash-Urgestein mit selbstgewähltem Underground Status, mit einem neuen Output. Wie man dem RH-Magazin Ausgabe 09/2007 entnehmen konnte, liegen die tieferen Interessen der Bandmitglieder in den Fachbereichen Saufen, Ficken und Randalieren und somit kann man vermuten, dass sie einen wichtigen, intellektuellen Gegenpol in ihrer Heimatstadt Fulda darstellen, die gemeinhin sicherlich für andere Attribute bekannt ist.
Witchburner stehen sicherlich nicht für Innovationen und Überraschung, stattdessen ziehen sie ihr Ding – nämlich oldschooligen Thrash in Tradtition der üblichen drei Verdächtigen, dem in gewissen Kreisen schon heilig gesprochenem Triumvirat des deutschen Thrashs- kompromisslos seit Anbeginn bis zur Gegenwart durch.
Diese Kontinuität verspricht auf der einen Seite Sicherheit (wo Witchburner draufsteht, da ist auch Witchburner drin) andererseits besteht natürlich die Gefahr der Langeweile kombiniert mit einer zentimeterdicken Staubschicht.
Doch Skeptikern die in dieses Horn stoßen sei gesagt, dass die Band mit Blood of Witches nicht nur ihren Wurzeln treu bleibt, sondern auch um einiges mehr an Profil und Ausstrahlung gewinnt als auf den vorherigen Veröffentlichungen
. 10 Songs befinden sich auf der Scheibe und jeder einzelne davon hält sich an die schon im Booklet gemachte Versprechung „another fist in your face“. Es gibt keinerlei Schnörkel, Firlefanz oder Spielereien, dafür Gitarren mit deutlichen, aber keinesfalls lästigen Slayer-Anleihen, sowie die megafiese Stimme von Sänger Andy welche die Songs perfekt trägt und zum Leben bringt. Im Hause Witchburner scheint man zudem davon überzeugt zu sein, dass er sich in solcher Deutlichkeit artikuliert, dass man den Abdruck der Texte kurzerhand gecancelt hat. Dieses Manko gleich man jedoch mit einem Cover aus, welches die Umschreibung „true als fuck“ verdient, auch wenn die Hexe mehr nach einer mittelschweren Migräne ausschaut und daher den kurz bevorstehenden Verlust ihres Kopfes nicht unbedingt als etwas völlig Negatives erleben wird. Doch ich schweife ab…
Bereits der Opener zeigt wo der Hammer hängt und so geht es ohne jeden Ausfall bis zum Ende, welches mit dem überaus genialen Rock’n’Roller noch einmal besonderen Spaß bereitet. Dabei sind die Stücke trotzdem so konstruiert, dass sie im ersten Anlauf ins Ohr gehen und sich zudem gekonnt der Eintönigkeit verweigern. Kappe 37 Minuten ist das Album geworden und wirklich jede davon treibt mir persönlich die Tränen in die Augen, zwingt mich zum Herausreißen meines Haargummis und lässt mich vor der Anlage wild bangen.
Witchburner lassen auf diesem Album keine Zeit zum Durchatmen, stattdessen wecken sie die Lust auf mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass mich solche Mucke im Jahre 2007 noch zu solcher Begeisterung treibt. Ich würde mir für die Zukunft eine etwas höhere Livepräsenz der Band wünschen, aber ich weiß jetzt schon, dass mein Anliegen mit Ignoranz gestraft werden wird.
Anspieltipps halte ich für überflüssig, da es keinerlei Schwankungen in Qualität und Stil gibt, dies gilt zumindest für die Songs 1 – 9. Beim Zehnten und Letzten hingegen ist der Titel Programm und warum sollte man nicht einmal von Hinten anfangen, das kann ja auch schon mal ganz schön sein.
Punkte: 92
Ragdoll


Hellionrecords.de

Es war mal wieder an der Zeit, daß die Thrashmetalsuffköppe aus Fulda mit einem neuen Album aus dem Quark kommen. LP 2 nach dem Abgang von Kultshouter Patrick gen Berlin und wieder eine speedige Granate ohne Kompromisse. Die Songs sind rasant, die Riffs sägen herrlich auf Deiner Wirbelsäule herum, während die Drums Dir links und rechts was an die Mütze donnern. So will ich meinen Teutonenthrash haben. Klingt immer noch wie Destruction 84 mit geilem Sound, hat immer noch diese Ungezwungenheit und pure Lebensfreude in sich. Im Grunde saufen die Leute einfach zuviel, aber hey, das passt schon. Nee, mal im Ernst, Witchburner sind so richtig sympathische Krawallköppe, deren Alben man sich immer wieder mit großer Lust reinzieht und dazu abgeht wie eine angeschossene Wildsau. Ist nichts neues mehr, klar, aber es klingt frisch, einprägsam und ehrlich, na, einfach METAL. Nicht für Freunde filigraner Virtuosität geeignet, aber ab und zu brauchts auch mal was deftiges, gell?
Sir Lord Doom


Metalglory.de

An Bands wie WITCHBURNER schätze ich vor allem die Eigenschaft, dass man nicht mit unerwarteten Stilbrüchen auf dem falschen Fuss erwischt wird. Auch auf ihrem nunmehr sechsten Album trümmern sich die Fuldaer in 35 Minuten durch zehn Oldschool-Thrash-Nummern, so als ob Ende der 80er Jahre die Zeit stehen geblieben wäre. Im Gegensatz zum Vorgänger „Final Detonation“ verzichten die Jungs bei „Blood Of The Witches“ gänzlich auf gelegentliche Ausflüge in Death und Doom Regionen, sondern halten von Anfang bis zum Ende die Tachonadel im Uptempo-Bereich. Trotzdem bieten die Songs das nötige Mass an Abwechslung. Der Opener „Thrashing Rage“ prescht mit eingängigem Refrain flott nach vorne und macht Appetit auf mehr. Bei „Sign Of Evil 666“ und „Fist As Order“ spielen sich Marcel und Seegel mit ausgiebigen Soli in den Vordergrund, während „Night Of The Drinking Dead“ durch massive Drumparts von Felix vorangetrieben wird. Die schnellsten Tracks sind aber eindeutig „Blood Of Witches“ und „Sacrifice“. Ungewohnt, aber cool ist der Rausschmeisser „Rock’n’Roller“ geworden. Hier gehen WITCHBURNER ähnlich thrash’n’rollig zu Werke wie die Hamburger Kollegen TORMENT. Für Oldschool-Fans gilt: reinhören ist Pflicht.
7Pt. Armin